{"id":1469,"date":"2026-03-29T09:28:57","date_gmt":"2026-03-29T09:28:57","guid":{"rendered":"https:\/\/gug.uharek.com\/?p=1469"},"modified":"2026-03-01T09:29:44","modified_gmt":"2026-03-01T09:29:44","slug":"6-philharmonisches-konzert-im-konzerthaus-am-schloss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gug.uharek.com\/?p=1469","title":{"rendered":"6. Philharmonisches Konzert im Konzerthaus am Schloss"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach Barcelona entf\u00fchrt uns Lukas D\u00f6hlers Neukomposition \u00bbsuperilles\u00ab. Gleichzeitig widmen wir dieses Konzert Maurice Ravel und feiern nachtr\u00e4glich seinen 150. Geburtstag. Ravel, dessen Mutter aus dem Baskenland stammte, lie\u00df sich in vielen seiner Werke von dieser Region inspirieren \u2013 so auch in seiner \u00bbRapsodie espagnole\u00ab, die seine Liebe zur spanischen Musik eindrucksvoll widerspiegelt. Mit seinem impressionistischen, farbenreichen Orchesterklang malt Ravel hier ein musikalisches Bild Spaniens. Der zweite Satz \u00bbMalague\u00f1a\u00ab erinnert an den feurigen Flamenco Andalusiens, w\u00e4hrend die \u00bbHabanera\u00ab den aus Kuba stammenden Tanz musikalisch aufgreift. Im mitrei\u00dfenden Finale \u00bbFeria\u00ab, entfaltet Ravel schlie\u00dflich das lebhafte Treiben eines spanischen Volksfestes. Ein weiteres au\u00dfergew\u00f6hnliches Werk ist das Klavierkonzert f\u00fcr die linke Hand, das er f\u00fcr den Pianisten Paul Wittgenstein schrieb. Wittgenstein hatte im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren, bewahrte sich jedoch durch unerm\u00fcdliches \u00dcben seine Virtuosit\u00e4t. Er lie\u00df sich von Komponisten wie Prokofjew, Strauss und Britten Werke f\u00fcr die linke Hand schreiben. Ravels Beitrag zu diesem Repertoire beeindruckt durch seine d\u00fcstere Tiefe und orchestrale Wucht. Das Klavierkonzert G-Dur ist eine klare Hommage an George Gershwin und den amerikanischen Jazz, den Ravel w\u00e4hrend seiner USA-Reise in den 1920er Jahren begeistert aufnahm. Den Abschluss bildet das opulente Orchesterwerk \u00bbLa Valse\u00ab. Ankl\u00e4nge an Ballettmusiken und die in Paris gefeierten Russischen Ballette Sergej Djagilews verleihen dem St\u00fcck eine mitrei\u00dfende Dramatik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Barcelona entf\u00fchrt uns Lukas D\u00f6hlers Neukomposition \u00bbsuperilles\u00ab. Gleichzeitig widmen wir dieses Konzert Maurice Ravel und feiern nachtr\u00e4glich seinen 150. Geburtstag. Ravel, dessen Mutter aus dem Baskenland stammte, lie\u00df sich in vielen seiner Werke von dieser Region inspirieren \u2013 so auch in seiner \u00bbRapsodie espagnole\u00ab, die seine Liebe zur spanischen Musik eindrucksvoll widerspiegelt. Mit seinem impressionistischen, farbenreichen Orchesterklang malt Ravel hier ein musikalisches Bild Spaniens. Der zweite Satz \u00bbMalague\u00f1a\u00ab erinnert an den feurigen Flamenco Andalusiens, w\u00e4hrend die \u00bbHabanera\u00ab den aus Kuba stammenden Tanz musikalisch aufgreift. Im mitrei\u00dfenden Finale \u00bbFeria\u00ab, entfaltet Ravel schlie\u00dflich das lebhafte Treiben eines spanischen Volksfestes. Ein weiteres au\u00dfergew\u00f6hnliches Werk ist das Klavierkonzert f\u00fcr die linke Hand, das er f\u00fcr den Pianisten Paul Wittgenstein schrieb. Wittgenstein hatte im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren, bewahrte sich jedoch durch unerm\u00fcdliches \u00dcben seine Virtuosit\u00e4t. Er lie\u00df sich von Komponisten wie Prokofjew, Strauss und Britten Werke f\u00fcr die linke Hand schreiben. Ravels Beitrag zu diesem Repertoire beeindruckt durch seine d\u00fcstere Tiefe und orchestrale Wucht. Das Klavierkonzert G-Dur ist eine klare Hommage an George Gershwin und den amerikanischen Jazz, den Ravel w\u00e4hrend seiner USA-Reise in den 1920er Jahren begeistert aufnahm. 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