{"id":237,"date":"2013-03-30T22:06:31","date_gmt":"2013-03-30T22:06:31","guid":{"rendered":"http:\/\/zde.uharek.com\/gug\/?p=237"},"modified":"2013-12-30T22:07:55","modified_gmt":"2013-12-30T22:07:55","slug":"votre-faust-im-radialsystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gug.uharek.com\/?p=237","title":{"rendered":"Votre Faust im Radialsystem"},"content":{"rendered":"<p>Zusammen mit Michael und Jessica.<\/p>\n<p>Erstmalig ist &#8222;Votre Faust&#8220;, die 1969 uraufgef\u00fchrte &#8222;variable Oper&#8220; des belgischen Komponisten Henri Pousseur und seines franz\u00f6sischen Librettisten Michel Butor, in Berlin zu erleben, mit all ihren bisher ungezeigten Facetten. In dieser aktualisierten Faust-Version geht der junge Komponist Henri einen Pakt mit einem diabolischen Theaterdirektor ein. Eine neue Oper soll entstehen, einzige Bedingung: Es muss ein Faust sein. \u00dcber den Fortgang von Musik und Handlung entscheidet das Publikum. Rettet es die Kunst oder den K\u00fcnstler? Gibt es ein privates Gl\u00fcck f\u00fcr Henri oder ein neues Meisterwerk? Aber Vorsicht: Gespielt wird nach den Regeln des Teufels.<\/p>\n<p>Henri Pousseur und Michel Butor reflektieren auf fulminante und am\u00fcsante Weise das Genre Oper in seinem Beziehungsgeflecht zwischen k\u00fcnstlerischem Anspruch, \u00f6konomischer Zwangslage und einem kaprizi\u00f6sen Publikumsgeschmack. Sie spielen mit biographischen Selbstreflexionen ebenso wie mit Zitaten aus Literatur und Musik. &#8222;Eines der wichtigsten Werke der Nachkriegszeit&#8220;, schreibt 1969 Der Spiegel.<\/p>\n<p>Dirigent Gerhardt M\u00fcller-Goldboom, der komplexeste neue Partituren in sinnliche Klang-Erlebnisse verwandelt, das Ensemble f\u00fcr Gegenwartsmusik, work in progress &#8211; Berlin, sowie das Vocalconsort Berlin setzen mit &#8222;Votre Faust&#8220; ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im RADIALSYSTEM V fort. Regie f\u00fchren Ali\u00e9nor Dauchez und der Intendant des Baseler Theaters, Georges Delnon. Sie vereinen in ihrer Inszenierung Musiker, S\u00e4nger, Schauspieler und Publikum auf einem Jahrmarkt, dem Ort der ultimativen Unterhaltung. Drei bildendende K\u00fcnstler wurden beauftragt, die Buden zu gestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit Michael und Jessica. Erstmalig ist &#8222;Votre Faust&#8220;, die 1969 uraufgef\u00fchrte &#8222;variable Oper&#8220; des belgischen Komponisten Henri Pousseur und seines franz\u00f6sischen Librettisten Michel Butor, in Berlin zu erleben, mit all ihren bisher ungezeigten Facetten. In dieser aktualisierten Faust-Version geht der junge Komponist Henri einen Pakt mit einem diabolischen Theaterdirektor ein. Eine neue Oper soll entstehen, einzige Bedingung: Es muss ein Faust sein. \u00dcber den Fortgang von Musik und Handlung entscheidet das Publikum. Rettet es die Kunst oder den K\u00fcnstler? Gibt es ein privates Gl\u00fcck f\u00fcr Henri oder ein neues Meisterwerk? Aber Vorsicht: Gespielt wird nach den Regeln des Teufels. Henri Pousseur und Michel Butor reflektieren auf fulminante und am\u00fcsante Weise das Genre Oper in seinem Beziehungsgeflecht zwischen k\u00fcnstlerischem Anspruch, \u00f6konomischer Zwangslage und einem kaprizi\u00f6sen Publikumsgeschmack. Sie spielen mit biographischen Selbstreflexionen ebenso wie mit Zitaten aus Literatur und Musik. &#8222;Eines der wichtigsten Werke der Nachkriegszeit&#8220;, schreibt 1969 Der Spiegel. Dirigent Gerhardt M\u00fcller-Goldboom, der komplexeste neue Partituren in sinnliche Klang-Erlebnisse verwandelt, das Ensemble f\u00fcr Gegenwartsmusik, work in progress &#8211; Berlin, sowie das Vocalconsort Berlin setzen mit &#8222;Votre Faust&#8220; ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im RADIALSYSTEM V fort. Regie f\u00fchren Ali\u00e9nor Dauchez und der Intendant des Baseler Theaters, Georges Delnon. 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