{"id":580,"date":"2017-02-24T19:30:13","date_gmt":"2017-02-24T19:30:13","guid":{"rendered":"http:\/\/gug.uharek.com\/?p=580"},"modified":"2017-09-07T19:34:27","modified_gmt":"2017-09-07T19:34:27","slug":"chorfest-radialsystem-ode-an-die-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gug.uharek.com\/?p=580","title":{"rendered":"Chorfest Radialsystem &#8222;Ode an die Nacht&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Harald Weiss: Ode an die Nacht (UA)<\/p>\n<p>Kammerchor Berlin (Einstudierung: Stefan Rauh) Concentus Neuk\u00f6lln\u2013 Ensemble der Musikschule Paul-Hindemith, Neuk\u00f6lln (Einstudierung: Thomas Hennig) Berliner M\u00e4dchenchor (Einstudierung: Sabine W\u00fcsthoff) Indischer Gesang und Tambura: Manickam Yogeswaran Blues-Gesang: Hanno Bruhn Bajan: Mateja Zenzerovic Klavier und Synthesizer: Peter M\u00fcller Violine: Kinneret Sieradzki Kontrabass: Guy Tuneh Schlagzeug: Viorel Chiriacescu, Daniel Eichholz und Alexandros Giovanos Elektro-akustische Vorproduktion: Harald Weiss Gesamtleitung: Thomas Hennig<\/p>\n<p>Mit \u00abOde an die Nacht\u00bb gelangt im Rahmen von Chor@Berlin das letzte Werk von Harald Weiss\u2019 \u00abDarkness Project\u00bb zur Urauff\u00fchrung. Im Zusammenspiel von indischem Gesang und Blues, zwei gemischten Ch\u00f6ren und einem M\u00e4dchenchor, Akkordeon, Perkussion, Bass und Violine, beschreibt die Komposition nach Texten unter anderem von Ovid und H\u00f6lderlin sowie dem Johannes-Evangelium die Evolution des Daseins aus der Dunkelheit in die Dunkelheit. Getragen von den vielf\u00e4ltigen Ausdrucksformen der menschlichen Stimme, verweist \u00abOde an die Nacht\u00bb dabei vor allem auf die Urspr\u00fcnge einer Welt aus Klang. \u00abOde an die Nacht\u00bb vollendet das \u00abDarkness Project\u00bb von Harald Weiss. \u00dcber einen Zeitraum von 15 Jahren setzte sich der deutsche Komponist in diesem musikalisch weit gef\u00e4cherten Zyklus mit dem Themenkomplex Nacht, Dunkelheit und Finsternis auseinander, damit einhergehend auch immer wieder mit dem Licht \u2013 mit der Erhellung sowie der damit verbundenen Zuversicht. Harald Weiss studierte Schulmusik, Dirigieren und Komposition an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hannover und absolvierte zudem ein Schlagzeugstudium an der Musikhochschule Hamburg. Nach zahlreichen Engagements als Dirigent und Interpret mit verschiedenen Formationen wirkte er in den 1970er Jahren\u00a0als Hauskomponist der St\u00e4dtischen B\u00fchnen Bielefeld. Von 1973 bis 1983 hatte er eine Professur f\u00fcr Rhythmik und Arrangement an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hannover inne und bet\u00e4tigte sich w\u00e4hrend dieser Zeit auch als freischaffender Musiker, Drehbuchautor, Komponist und Regisseur. Nachdem zun\u00e4chst vor allem experimentelle Werke wie instrumentale Theaterst\u00fccke, szenische Klangprojekte, Happenings und Performances entstanden waren, wandte sich Weiss ab den 1990er Jahren auch der Oper zu. F\u00fcr sein k\u00fcnstlerisches Schaffen wurde Harald Weiss vielfach geehrt, so mit dem Nieders\u00e4chsischen Kulturpreis, dem Kulturpreis der Stadt Bielefeld, einem Stipendium der Villa Massimo in Rom, dem IsadoraPreis und dem Praetorius Musikpreis Niedersachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harald Weiss: Ode an die Nacht (UA) Kammerchor Berlin (Einstudierung: Stefan Rauh) Concentus Neuk\u00f6lln\u2013 Ensemble der Musikschule Paul-Hindemith, Neuk\u00f6lln (Einstudierung: Thomas Hennig) Berliner M\u00e4dchenchor (Einstudierung: Sabine W\u00fcsthoff) Indischer Gesang und Tambura: Manickam Yogeswaran Blues-Gesang: Hanno Bruhn Bajan: Mateja Zenzerovic Klavier und Synthesizer: Peter M\u00fcller Violine: Kinneret Sieradzki Kontrabass: Guy Tuneh Schlagzeug: Viorel Chiriacescu, Daniel Eichholz und Alexandros Giovanos Elektro-akustische Vorproduktion: Harald Weiss Gesamtleitung: Thomas Hennig Mit \u00abOde an die Nacht\u00bb gelangt im Rahmen von Chor@Berlin das letzte Werk von Harald Weiss\u2019 \u00abDarkness Project\u00bb zur Urauff\u00fchrung. Im Zusammenspiel von indischem Gesang und Blues, zwei gemischten Ch\u00f6ren und einem M\u00e4dchenchor, Akkordeon, Perkussion, Bass und Violine, beschreibt die Komposition nach Texten unter anderem von Ovid und H\u00f6lderlin sowie dem Johannes-Evangelium die Evolution des Daseins aus der Dunkelheit in die Dunkelheit. Getragen von den vielf\u00e4ltigen Ausdrucksformen der menschlichen Stimme, verweist \u00abOde an die Nacht\u00bb dabei vor allem auf die Urspr\u00fcnge einer Welt aus Klang. \u00abOde an die Nacht\u00bb vollendet das \u00abDarkness Project\u00bb von Harald Weiss. \u00dcber einen Zeitraum von 15 Jahren setzte sich der deutsche Komponist in diesem musikalisch weit gef\u00e4cherten Zyklus mit dem Themenkomplex Nacht, Dunkelheit und Finsternis auseinander, damit einhergehend auch immer wieder mit dem Licht \u2013 mit der Erhellung sowie der damit verbundenen Zuversicht. Harald Weiss studierte Schulmusik, Dirigieren und Komposition an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hannover und absolvierte zudem ein Schlagzeugstudium an der Musikhochschule Hamburg. Nach zahlreichen Engagements als Dirigent und Interpret mit verschiedenen Formationen wirkte er in den 1970er Jahren\u00a0als Hauskomponist der St\u00e4dtischen B\u00fchnen Bielefeld. Von 1973 bis 1983 hatte er eine Professur f\u00fcr Rhythmik und Arrangement an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hannover inne und bet\u00e4tigte sich w\u00e4hrend dieser Zeit auch als freischaffender Musiker, Drehbuchautor, Komponist und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":581,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,2],"tags":[],"class_list":["post-580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-konzert","category-kultur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=580"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":582,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/580\/revisions\/582"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gug.uharek.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}