Marianne in Berlin und Kiel
11.4. bis 19.4.
Johannespassion in der Philharmonie
mit Ingrid Höher
Pro Coro Konzert Westensee
Palestrina Messe
Missa brevis Nystedt
Zubin Mehta und Martin Grubinger
Martin Grubinger, der »Multi-Percussion-Star, der bei seinen Auftritten mit schwindelerregender Akrobatik zwischen seinen vielen Instrumenten hin und her tobt« (Süddeutsche Zeitung), debütiert bei den Berliner Philharmonikern. Zu hören ist Peter Eötvös’ Speaking Drums, wo Grubinger seine ganze atemberaubende Vielseitigkeit demonstrieren kann. Dirigent Zubin Mehta präsentiert zudem Edgard Varèses virtuoses Stück Intégrales und Nikolai Rimsky-Korsakows exotisch-bildkräftige Suite Scheherazade.
Berliner Philharmoniker
Zubin Mehta Dirigent
Martin Grubinger Schlagzeug
Edgard Varèse
Intégrales für kleines Blasorchester und Schlagzeuger
Peter Eötvös
Speaking Drums, Vier Gedichte für Schlagzeug solo und Orchester
Martin Grubinger Schlagzeug
Nikolaj Rimsky-Korsakow
Scheherazade, Symphonische Suite op. 35
Lange wurde das Schlagzeug in der europäischen Kunstmusik eher stiefmütterlich behandelt. Denn obwohl Pauken, Trommeln und Becken an markanten Höhepunkten im Orchester immer mal wieder auftrumpfen durften, fristeten sie sonst ein Schattendasein – oft als bloße Taktgeber. Dies zu ändern, war erklärtes Ziel des Multiperkussionisten Martin Grubinger, dessen Palette von eruptiven Klangkaskaden bis zu zart verklingenden Glockentönen reicht. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass immer mehr Konzertbesucher perkussive Klangwelten für sich entdecken, in denen der athletische Einsatz des Spielers, die physische Präsenz und Wucht der Klänge sowie der Farbenreichtum des Instrumentariums sich zu einer faszinierenden, körperlich-sinnlichen Musik verbinden. Nicht umsonst ist die Aura der Extremsportart ein unverzichtbares Element der Trommelkunst.
Im Rahmen seines Debüts bei den Berliner Philharmonikern widmet sich Martin Grubinger dem Konzert für Schlagzeug und Orchester Speaking Drums, das Peter Eötvös für ihn komponiert hat. Der Werktitel ist Programm, denn der Solist hat hier nicht nur zu trommeln, sondern auch zu sprechen und zu rufen. »Ich habe das bei indischen Trommlern gesehen und gehört«, erklärte Eötvös 2016 in einem Interview. »Sie trommeln das, was sie sagen. Das heißt, sie sprechen einen bestimmten Text und in demselben Tempo, in demselben Rhythmus spielen sie Schlagzeug dazu. Dadurch wird es sehr farbig, aber auch sehr sprechend, als würden sie eine […]
Radialsystem Chor@Berlin: Prinzip Hoffnung IV – Die menschliche Ordnung Vocalconsort Berlin
A world premiere and an anniversary: as part of their five-part concert series „Prinzip Hoffnung“ (the principle of hope) on the occasion of their 15th anniversary, Vocalconsort Berlin, one of the best chamber choirs in Germany, will premiere a new composition at Chor@Berlin. With „alphabet“, and as a commission from the ensemble, Berlin composer Frank Schwemmer has set to music excerpts of the long poem of the same name by Danish poet Inger Christensen. „apricot trees exist, apricot trees exist“. With this single-line verse on the letter A, the poem „alphabet“ by Inger Christensen, one of the most important poets of the 20th century, begins. It ends with 610 lines on the letter N. In them, Christensen orders words and thus evokes the existence of things in order to save them from their possible disappearance in times of atomic and hydrogen bombs – because „hydrogen bombs exist / a plea to die / as people used to die / one day in ordinary / weather…“
mit Vocalconsort Berlin Leitung Ralf SochaczewskyPercussion Maria Schneider

