Archiv für den Monat: Februar 2014

Wie im Himmel im HOT

Der international gefeierte Dirigent Daniel Daréus erleidet beim Großen Finale eines Symphoniekonzerts auf offener Bühne einen Herzinfarkt. Ihm erscheinen Bilder seiner Kindheit auf dem Dorf, Erinnerungen an die Demütigungen seiner Jugend. Auf Anraten des Arztes sagt Daniel alle Verpflichtungen ab. Er kehrt zurück in sein Heimatdorf und mietet sich im ehemaligen Schulgebäude ein. Abseits vom Trubel der Welt will er »wieder hören lernen«. Doch das Dorf ist neugierig auf den berühmten Mann. Vor allem die lebensfrohe Lena schafft es, ihm näher zu kommen. Daniel willigt schließlich ein, den Kirchenchor zu leiten. Der ist ein Abbild der dörflichen Gemeinschaft. Jeder kennt jeden, jeder hat seine scheinbar feste Rolle zugewiesen bekommen. In der Arbeit mit dem heimgekehrten Künstler brechen alte Konflikte und Zuschreibungen auf: Der duldsame Holmfried wehrt sich zum ersten Mal gegen die Sticheleien der anderen, Gabriella stellt sich gegen ihren gewalttätigen Mann, und die Frau des frömmelnden Pfarrers entdeckt ihre Sinnlichkeit. Immer mehr Dorfbewohner finden im Chor Sinn und Zusammenhalt, immer weniger gehen zum Pfarrer in die Kirche. Unbeabsichtigt macht sich Daniel Feinde im Dorf – und auch ihm begegnen die alten Konflikte seines Lebens wieder.

› Stefan Otteni
Musikal. Leitung
› Bettina Ostermeier
Bühne u. Kostüme
› Anne Neuser

› Raphael Rubino
› Elzemarieke de Vos
› Wolfgang Vogler
› Melanie Straub
› Zora Klostermann
› Florian Schmidtke
› Rita Feldmeier
› René Schwittay
› Alexander Finkenwirth
› Michael Schrodt
› Christian Deichstetter
› Susi Wirth

von |Februar 27th, 2014|Kultur, Theater|Kommentare deaktiviert für Wie im Himmel im HOT|

Voces8 Eventide im Radialsystem

Das britische Vokalensemble Voces8 ist ein sehr erfolgreichstes Vocal-Ensemble aus England (very british) mit zwei Sängerinnen und sechs Sängern und einem Repertoire von mittelalterlicher Kirchenmusik bis zu Jazz- und Poparrangements.

Mir haben besonders die langsamen Stücke von Alexander Levine und Tallis gefallen. Es war schon sehr beeindruckend, aber so ganz sicher war ich mir nicht, ob dieser Mix, der natürlich auch ein Markenzeichen darstellt, so richtig gut zusammenpasst. Dennoch ein wirklich schöner Abend.

Thomas Weelkes (1576-1623): Alleluia, I Heard a Voice
Hieronymus Praetorius (1560-1629): Magnificat Quinti Toni
Duke Ellington (1899-1974), arr. Ben Parry: It Don’t Mean a Thing
Al Jolson (1886-1950), arr. Jim Clements: Me and My Shadow
Thomas Tallis (1505-1585): Te Lucis Ante Terminum (Festal Chant)
Franz Biebl (1906-2001): Ave Maria
Sergei Rachmaninov (1873-1943): Bogoroditsye Dyevo
Thomas Tallis (1505-1585), arr. Christian Forshaw: Te Lucis Ante Terminum (Ferial Chant)
Giovanni Gabrieli (1554-1612): Jubilate Deo
Trad., arr. David Blackwell: Steal Away
Thomas Morley (1557/8-1602): Fire! Fire!
Pierre Passereau (ca. 1490-1547): Il est Bel et Bon
Alexander Levine (*1955): Songs Sancti Augustini (1. Noli Abscondere a me Facem Tuam – 2. Quid est Ergo), Deutsche Erstaufführung
Simon and Garfunkel, arr. Voces8: 59th Street Bridge Song
Mumford & Sons, arr. Jim Clements: Timshel
Marvin Hamlisch (1944-2012) / Carol Bayer Sager (*1947), arr. Jim Clements: Nobody Does it Better
George Gershwin (1898-1937), arr. Jim Clements: Slap that Bass

von |Februar 15th, 2014|Konzert, Kultur|Kommentare deaktiviert für Voces8 Eventide im Radialsystem|