Archiv für den Monat: Februar 2019

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    Radialsystem Chor@Berlin: Prinzip Hoffnung IV – Die menschliche Ordnung Vocalconsort Berlin

Radialsystem Chor@Berlin: Prinzip Hoffnung IV – Die menschliche Ordnung Vocalconsort Berlin

A world premiere and an anniversary: as part of their five-part concert series „Prinzip Hoffnung“ (the principle of hope) on the occasion of their 15th anniversary, Vocalconsort Berlin, one of the best chamber choirs in Germany, will premiere a new composition at Chor@Berlin. With „alphabet“, and as a commission from the ensemble, Berlin composer Frank Schwemmer has set to music excerpts of the long poem of the same name by Danish poet Inger Christensen. „apricot trees exist, apricot trees exist“. With this single-line verse on the letter A, the poem „alphabet“ by Inger Christensen, one of the most important poets of the 20th century, begins. It ends with 610 lines on the letter N. In them, Christensen orders words and thus evokes the existence of things in order to save them from their possible disappearance in times of atomic and hydrogen bombs – because „hydrogen bombs exist / a plea to die / as people used to die / one day in ordinary / weather…“

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mit Vocalconsort Berlin Leitung Ralf SochaczewskyPercussion Maria Schneider

von |Februar 20th, 2019|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Radialsystem Chor@Berlin: Prinzip Hoffnung IV – Die menschliche Ordnung Vocalconsort Berlin|

Fischessen in Kappeln mit Peter und Vera

von |Februar 16th, 2019|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Fischessen in Kappeln mit Peter und Vera|

Schaubühne „Ungeduld des Herzens“

Kritikenrundschau

Von einer „meisterlichen Herangehensweise an die hochreflektierte Erzählstrategie“ von Stefan Zweig spricht Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung (26.12.2015). Der hochdekorierte britische Schauspieler, Regisseur und Mitbegründer des koproduzierenden Tourneetheaters Complicité Simon McBurney inszeniere den einzig vollendeten Roman Zweigs „als eine Art epische Installation“, als „formbewusstes, präzises Sprechtheater mit sehr intensiven Klang- und Bildeffekten“.

„Ein paar Sätze nur und große Wirkung. Volle Entfaltung der literarischen Qualität des Buchs, seiner Musikalität. Wie viele Romanadaptionen hat man in den letzten Jahren auf den Bühnen gesehen, an der Schaubühne, überall! Wie viele flache Abende waren das, Etikettenschwindel!“ So staunt Rüdiger Schaper im Tagesspiegel (24.12.2015) über den Abend. Und weiter: „Dieses Theater hat Augen im Herz. Ihm geht vielleicht die große Sinnlichkeit ab, aber es besticht durch Intelligenz. Emotionale Intelligenz.“

Eine „geisterstundenhafte, konzentrierte, nur minimal kitschige Kunstübung“ hat Wolfgang Höbel erlebt, wie er auf Spiegel Online (23.12.2015) schreibt. Manchmal scheine es so, als sei das Theater des Regisseurs McBurney von der Kinobegeisterung des Erfolgsdarstellers McBurney infiziert, als wolle er austesten, ob der Zauber der Stefan-Zweig-Séance nachts im Museum durch solche plakativen Effekte womöglich in tausend Stücke birst. „Aber seine eindringliche, fast immer auf die Erzählkunst der Darsteller vertrauende ‚Ungeduld des Herzens‘-Beschwörung hält das locker aus.“

Wirkliche Bilder entstünden dabei nicht, kritisiert hingegen Eberhard Spreng im Deutschlandfunk (23.12.2015): „Was im Roman inneres Erleben ist, wird hier zum Bühnengetue.“ Erst im zweiten Teil der Aufführung bekomme McBurney mitunter den Kern des Romans in den Griff. Dennoch: Den Romanbogen „vermag die Inszenierung sowenig zu spannen, wie den gleichwohl vom Regisseur angestrebten Bezug zur Gegenwart“.

„So schlicht, ja karg die Anlage dieser Produktion daherkommt, so überladen wirkt sie doch von Anfang an“, findet André Mumot im Deutschlandradio Kultur (22.12.2015). Alles müsse ausillustriert und aufs Naivste bebildert werden. „Alles nämlich nimmt Simon McBurney ehrfürchtig beim Wort, alles wird eins zu eins in Bühnenaktionen und großes Pathos umgesetzt, nichts […]

von |Februar 14th, 2019|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Schaubühne „Ungeduld des Herzens“|