Udo Lindenberg im Volksparkstadion
Mit einem atemberaubenden Open-Air-Auftritt in Hamburg hat Udo Lindenberg seine „Keine Panik live“-Tour 2016 fortgesetzt. Es war ein gigantisches, rundum gelungenes Open Air vor ausverkauftem Haus. Dass er „sein Ding macht“ ist schon seit Jahren amtlich. Aber die „Keine Panik“-Tour ist vermutlich das bombastischste Ding, dass Udo Lindenberg je auf die Beine gestellt hat. Mit einer genialen Show, großartigen Gästen und einer fantastischen Band hat sich der Panikpräsident im ausverkauften Volksparkstadion ein Denkmal gesetzt.
Wo der Hammer hängt, zeigt Udo Lindenberg den gut 45.000 Fans schon in der ersten Viertelstunde. Während das Panikorchester mit „Odyssee“ das Stadion entert und sich im Getöse ein Schiffsbug mit der Aufschrift „Rock Liner“ auf die Bühne schiebt, steigt aus einem kleinen Verschlag am anderen Ende der Arena eine Nebelwolke auf. Und erst ganz langsam erhebt sich aus dem Dunst ein Schlapphut, drunter eine Sonnenbrille. Festgezurrt auf einem winzig kleinen Gestell schwebt Udo Lindenberg durch das gesamte Stadion der Bühne entgegen – getragen von einer regelrechten Jubelwelle. Dort angekommen, spurtet er sofort den Laufsteg entlang und singt „Einer muss den Job ja machen“. Er natürlich, wer auch sonst.
Udo macht sein Ding – und wie!
Udo Lindenberg: Open-Air am 11. Juni 2016 im Hamburger Voksparkstadion © NDR 2 Fotograf: Mirko HannemannKein Song ohne Action – und ein enorm fitter 70-Jähriger fegt über die Bühne.
Und anstatt erst einmal Luft zu holen, legt Udo mit „Ich mach mein Ding“ und „Coole Socke“ gleich noch ein paar Songs nach, die eindeutig aus der Kategorie „persönliche Denkmalpflege“ stammen. Was für ein Auftakt! In diesem Tempo geht es weiter – kaum ein Song, bei dem Udo Lindenberg einfach nur mal da steht und nur singt. Tanzend geht’s runter auf die kleine Bühne im Publikum, dann im Laufschritt […]









