Archiv für den Monat: Januar 2014

Theater kommt in der Volksbühne auch ohne Worte aus

Nachdem Michael es im letzten Jahr nicht geschafft hatte, in „Murmel Murmel“ zu gehen, haben wir für das Nachfolgestück „Ohne Titel Nr.1“ in der Volksbühne Karten besorgt.

Tatsächlich wurde kein Wort (zumindest kein verständliches) gesprochen. Dafür wurde Musik gemacht, getanzt und es gab Szenen aus dem wahren Leben zu sehen, die tatsächlich keine Worte brauchten, um verstanden zu werden. Es war einfach eine gigantische bunte Show, bei der es viel Spaß gemacht hat, zuzusehen.

Bettina aber am meisten von dem Sprung einer gelb-berockten kleinen Schauspielerin über das überdimensionierte Sofa begeistert, das während der ganzen Vorstellung die einzige Requisite auf der Bühne darstellte.

Leider konnte Michael dann doch nicht mitkommen. Wir haben Ihm dringend geraten, sich das Stück noch einmal anzusehen. Das wird er jetzt auch zusammen mit Anja und Harald machen. Viel Spass!

Mit: Florian Anderer, Matthias Buss, Nora Buzalka, Werner Eng, Patrick Güldenberg, Jonas Hien, Wolfram Koch, Inka Löwendorf, Annika Meier, Ruth Rosenfeld, Axel Wandtke, Hubert Wild, Ingo Günther, Fabrizio Tentoni und Michael Rowalska

Regie und Bühne: Herbert Fritsch
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Torsten König
Musik: Ingo Günther, Herbert Fritsch
Ton: Klaus Dobbrick
Video: Konstantin Hapke
Dramaturgie: Sabrina Zwach

von |Januar 23rd, 2014|Kultur, Theater|Kommentare deaktiviert für Theater kommt in der Volksbühne auch ohne Worte aus|

Heimkino mit allen auf dem neuen Sofa

von |Januar 14th, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Heimkino mit allen auf dem neuen Sofa|

Mozart und Schostakowitsch in der Philharmonie

Niemand, der die Altersgrenze von sechs Jahren überschritten hat, kann ohne Zuhilfenahme von Stimmungsaufhellern so frohgemut in die Welt gucken und gehen wie Menahem Pressler. Als der Pianist am Freitagabend − mit eben diesem Blick und Gang − den Saal der Philharmonie betrat, wurde die Winternacht zum Sommertag, und schon der Auftrittsapplaus des Publikums dauerte so lange wie bei manchen Künstlern der Schlussapplaus. Einige Gäste erhoben sich sogar von ihren Plätzen. Das war dem Anlass durchaus angemessen, denn Pressler − mehr als ein halbes Jahrhundert lang der Pianist des Beaux Arts Trios, ein Kammermusiker, den die größten Virtuosen seiner Zunft bewundert haben − gab bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Semjon Bytschkow sein Debüt als Solist. Am 16. Dezember ist er neunzig Jahre alt geworden (Berliner Zeitung).

BERLINER PHILHARMONIKER
SEMYON BYCHKOV Dirigent
MENAHEM PRESSLER Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur KV 453

Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 11 g-Moll op. 103 »Das Jahr 1905«

Menahem Pressler wurde 1923 in Magdeburg geboren und emigrierte 1939 nach Israel, wo er u. a. bei Eliahu Rudiakov und Leo Kestenberg Klavier studierte. Nachdem er beim Internationalen Debussy-Wettbewerb in San Francisco 1946 mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden war, folgte sein Amerika-Debüt beim Philadelphia Orchestra (Dirigent: Eugene Ormandy). Zahlreiche Auftritte bei international bedeutenden Orchestern in den USA und in Europa schlossen sich an. Menahem Pressler verfolgte bereits fast 10 Jahre lang eine erfolgreiche Solo-Laufbahn, als er seine beispiellose Karriere als Kammermusiker begann: Als Gründungsmitglied des Beaux Arts Trios, mit dem er 1955 beim Berkshire Music Festival debütierte, war der Künstler für 55 Jahre lang als einziger Pianist verbunden; das legendäre Klaviertrio, dem zuletzt auch Daniel Hope (Violine) und Antonio Meneses angehörten, existierte bis 2008. Neben seinen Konzerten mit dem Beaux Arts Trios […]

von |Januar 12th, 2014|Konzert, Kultur|Kommentare deaktiviert für Mozart und Schostakowitsch in der Philharmonie|

Die Perser im Deutschen Theater

480 v. Chr. verloren die Perser in der Schlacht bei Salamis gegen die ihnen zahlenmäßig weit unterlegenen Griechen. Acht Jahre später schrieb Aischylos die älteste überlieferte Tragödie der Weltliteratur. Ein Grieche spricht zu Griechen, als wäre er ein Perser und stellt nicht den Sieg, sondern die Katastrophe der Niederlage dar. In Botenberichten, Litaneien, Dialogen und Erklärungen rückt etwas Verborgenes, in dunklen Ahnungen und Befürchtungen sich Abzeichnendes immer stärker ins Sichtbare. Die Erkenntnis der Niederlage fügt sich zu einem einzigen langen Schrei.

von |Januar 9th, 2014|Kultur, Theater|Kommentare deaktiviert für Die Perser im Deutschen Theater|

Na, weil ich etwas machen möchte was mir Spaß macht!

Ich glaube, mit dieser einen sebstgebrannten CD, die meine Schwester und ich vor Jahren bekommen haben, mit der fing es an. Es war eine CD von Kurt Krömer, die bei uns auch immernoch für große Belustigung sorgt. Kurt Krömer trifft es in einer seiner Geschichten nämlich ziemlich gut, als er auf die Frage, wieso er denn eine Schauspielkarriere beginnen wolle antwortet, dass er „etwas machen möchte, was ihm Spaß macht.“ Genau das möchte ich nämlich auch.

Ich befinde mich im Moment in einer Lebenssituation, in der Spaß ganz vorne und gleichzeitig ganz hinten stehen soll und habe noch nicht ganz den Dreh raus, wie das zusammenpassen soll. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und warte seitdem auf die große Erleuchtung, den fallenden Groschen, darauf, dass mir plötzlich etwas begegnet, was mich begeistert, mitreißt und ich nicht länger rätseln muss, was das Leben für mich bereithält. Ganz so einfach wie ich mir das gedacht hatte, war es dann leider nicht.

Vor Kurzem habe ich mich erneut in das Schussfeld meiner Eltern und Großeltern begeben, um die lästige Frage zu klären, was denn nun aus mir werden soll. Da habe ich spontan mit dem geantwortet, was Kurt Krömer mir beigebracht hat: Ich möchte etwas machen, was mir Spaß macht. Das hätte ich lieber nicht gesagt, denn darauf hin ist eine weitere dieser Was-machst-du-denn-bloß-Kind-Diskussionen ausgebrochen. Sie war allerdings nicht so schlimm, wie befürchtet und hat mich auf einige Ideen gebracht.

Ich habe das erste Mal über die Definition von Spaß nachgedacht. Wie ist das mit dem Spass? Ist Spaß Freizeit, Freunde und Ferien? Oder kann Studium und Arbeit auch Spaß machen? Ist Spaß ein Entscheidungskriterium für die weiter Zukunft?

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Spaß für jede Person etwas komplett […]

von |Januar 9th, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Na, weil ich etwas machen möchte was mir Spaß macht!|

Morgen in Kiel

Sonnenaufgang in der Hofholzallee.

von |Januar 3rd, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Morgen in Kiel|

Neujahrsspaziergang

Neujahr, Meer – und Horizonte.

von |Januar 1st, 2014|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Neujahrsspaziergang|