Na, weil ich etwas machen möchte was mir Spaß macht!
Ich glaube, mit dieser einen sebstgebrannten CD, die meine Schwester und ich vor Jahren bekommen haben, mit der fing es an. Es war eine CD von Kurt Krömer, die bei uns auch immernoch für große Belustigung sorgt. Kurt Krömer trifft es in einer seiner Geschichten nämlich ziemlich gut, als er auf die Frage, wieso er denn eine Schauspielkarriere beginnen wolle antwortet, dass er „etwas machen möchte, was ihm Spaß macht.“ Genau das möchte ich nämlich auch.
Ich befinde mich im Moment in einer Lebenssituation, in der Spaß ganz vorne und gleichzeitig ganz hinten stehen soll und habe noch nicht ganz den Dreh raus, wie das zusammenpassen soll. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und warte seitdem auf die große Erleuchtung, den fallenden Groschen, darauf, dass mir plötzlich etwas begegnet, was mich begeistert, mitreißt und ich nicht länger rätseln muss, was das Leben für mich bereithält. Ganz so einfach wie ich mir das gedacht hatte, war es dann leider nicht.
Vor Kurzem habe ich mich erneut in das Schussfeld meiner Eltern und Großeltern begeben, um die lästige Frage zu klären, was denn nun aus mir werden soll. Da habe ich spontan mit dem geantwortet, was Kurt Krömer mir beigebracht hat: Ich möchte etwas machen, was mir Spaß macht. Das hätte ich lieber nicht gesagt, denn darauf hin ist eine weitere dieser Was-machst-du-denn-bloß-Kind-Diskussionen ausgebrochen. Sie war allerdings nicht so schlimm, wie befürchtet und hat mich auf einige Ideen gebracht.
Ich habe das erste Mal über die Definition von Spaß nachgedacht. Wie ist das mit dem Spass? Ist Spaß Freizeit, Freunde und Ferien? Oder kann Studium und Arbeit auch Spaß machen? Ist Spaß ein Entscheidungskriterium für die weiter Zukunft?
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Spaß für jede Person etwas komplett […]