Lutz Uharek

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Griechenland 27.9-4.10.

von |September 29th, 2018|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Griechenland 27.9-4.10.|

Daniel Harding dirigiert Bruckners Fünfte

»Tragische«, »Faustische«, »Katholische«: Die unterschiedlichsten Beinamen schob die Nachwelt der Fünften Symphonie von Anton Bruckner unter, während der Komponist selbst von seiner »Phantastischen« Symphonie sprach. Daran zeigt sich vor allem die Vielfalt an Ausdruckswelten, die in diesem monumentalen Werk zu finden sind – vom grüblerischen Raunen bis zum strahlenden Auftrumpfen. Dirigent des Abends ist Daniel Harding.

 
Was für eine Entdeckung! 1904 stieß ein pensionierter Beamter des k.k. Eisenbahnministeriums im Nachlass seines kürzlich zuvor verstorbenen Schwiegervaters auf eine handschriftliche Partitur aus der Feder von Anton ­Bruckner. Die Sensation bestand keineswegs darin, dass dieses Werk bislang unentdeckt geblieben wäre, handelte es sich bei dem Fund doch um Bruckners Fünfte Symphonie, die unter der Leitung von Franz Schalk am 8. April 1894 in Graz uraufgeführt worden war. Für Furore sorgte vielmehr die Tatsache, dass diese Handschrift eine Zueignung aufwies. Ihr war zu entnehmen, dass Bruckner seine Fünfte drei Jahre nach ihrer Vollendung »in tiefster Ehrfurcht« Dr. Karl Ritter von Stremayr gewidmet hatte. In seiner Funktion als Minister für Kultus und Unterricht hatte Stremayr 1875 Bruckners Ruf als Lektor für Harmonielehre und Kontrapunkt an die Wiener Universität bestätigt. Der Komponist dankte es ihm, indem er eine säuberliche, auf den 4. November 1878 – den Namenstag Stremayrs – datierte Abschrift seiner Fünften Symphonie nebst Widmung anfertigte, die dann bis zum Tod Stremayrs in dessen Privatbesitz verblieb.
Erstmals erklungen war Bruckner Fünfte am ­­20.April 1887 in einer Transkription für zwei Klaviere im Wiener Bösendorfersaal. Die erste Orchesteraufführung fand dann in Abwesenheit des Komponisten sieben Jahre später in einer Bruckners Intentionen vielfach verfälschenden Fassung statt: Der Dirigent hatte das groß dimensionierte Werk um rund 15 Minuten gekürzt, die Partitur zugleich aber in bester Opernmanier um ein Fernorchester bereichert. Da Schalk seine Version 1896 […]

von |September 22nd, 2018|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Daniel Harding dirigiert Bruckners Fünfte|
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    Uraufführung „Requiem pour L.“ in den Berliner Festspielen

Uraufführung „Requiem pour L.“ in den Berliner Festspielen

Musik FABRIZIO CASSOL nach WOLFGANG AMADEUS MOZART
Regie ALAIN PLATEL
Musikalische Leitung RODRIGUEZ VANGAMA
Dramaturgie HILDEGARD DE VUYST
Video SIMON VAN ROMPAY
Kamera NATAN ROSSEEL
Bühne ALAIN PLATEL
Kostüme DORINE DEMUYNCK
Licht CARLO BOURGUIGNON
Klangregie BARTOLD UYTTERSPROT, CARLO THOMPSON

Von und mit
RODRIGUEZ VANGAMA Gitarre, E-Bass
BOULE MPANYA, FREDY MASSAMBA, RUSSELL TSHIEBUA Gesang
NOBULUMKO MNGXEKEZA, OWEN METSILENG, STEPHEN DIAZ / RODRIGO FERREIRA lyrischer Gesang
JOÃO BARRADAS Akkordeon
KOJACK KOSSAKAMVWE E-Gitarre
NIELS VAN HEERTUM Euphonium
BOUTON KALANDA, ERICK NGOYA, SILVA MAKENGO Likembe
MICHEL SEBA Perkussion

Mozarts berühmtes „Requiem“ war zum Zeitpunkt seines Todes 1791 ein Fragment, das später von seinem Schüler ergänzt wurde. Der Komponist Fabrizio Cassol hat für seine neue Produktion mit Alain Platel die originalen Partien freigelegt und gemeinsam mit Musiker*innen aus Afrika und Europa aus Mozarts Komposition eine musikalische Zeremonie entwickelt, die neue Wege im Umgang mit dem Tod eröffnet. So entstand eine neue Art von Totenmesse, die sich zwischen unterschiedlichen Kulturen bewegt, das musikalische Geschehen aber noch stärker zu einer persönlichen Verhandlung zwischen den Menschen macht und so zu einer Art spirituellen und sehr vitalen Begleitmusik der Reise am Ende jedes Lebens wird.

Denn das Stück begleitet konkret und sichtbar eine Frau beim Sterben. Für deren Name und Leben steht der Buchstabe L im Titel dieser Uraufführung. Das „Requiem pour L.“ ist dieser Frau aus Flandern und ihrer letzten und stillen Reise aus diesem Leben hinaus gewidmet. Vierzehn Musiker*innen verschiedener Kontinente verweben dafür die Kompositionen Mozarts mit der Welt der Oper, des Jazz und der populären Musik aus Afrika.

„Requiem pour L.“ ist kein einfaches Theater und es ist sicher auch nicht einfach „nur“ Theater. Platel und Cassol haben eine zeitgenössische Art von Messe für den Tod geschaffen, kein Tanztheater, aber ein sehr vitales und körperliches Musizieren auf dem sprichwörtlichen Gräberfeld. Ihr Requiem ist eine Übung in der Ars moriendi, der Kunst des Sterbens, ohne die es keine Kunst des Lebens gibt.

Cassol und Platel begegnen sich in ihrer Zusammenarbeit meist in einer Art […]

von |Januar 18th, 2018|Konzert, Kultur|Kommentare deaktiviert für Uraufführung „Requiem pour L.“ in den Berliner Festspielen|

Segeln mit Sebastian

von |Oktober 15th, 2017|Familie, Leben und Begegnung, Sebastian|Kommentare deaktiviert für Segeln mit Sebastian|

Liebeslieder

von |Oktober 14th, 2017|Konzert, Kultur|Kommentare deaktiviert für Liebeslieder|

Apfelernte

von |Oktober 8th, 2017|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Apfelernte|

Spätsommer auf Lefkas

von |Oktober 6th, 2017|Freunde, Reisen|Kommentare deaktiviert für Spätsommer auf Lefkas|

Besuch in Meldorf

von |September 1st, 2017|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Besuch in Meldorf|

Sommerurlaub in Kiel

von |August 30th, 2017|Reisen, Weit Weg|Kommentare deaktiviert für Sommerurlaub in Kiel|

Ausflug nach Haffkrug

von |August 29th, 2017|Familie, Leben und Begegnung|Kommentare deaktiviert für Ausflug nach Haffkrug|